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Dokumentation
Produktionsdaten
Abbildung:
Titel:Edu.gov - E-Government im Unterricht
Medienart:Anderes Produkt
Herausgeber:Bundesministerium fĂĽr Unterricht, Kunst und Kultur, Wien; Bundeskanzleramt; Verein IT in der Bildung; Ce2 GmbH; Mit UnterstĂĽtzung von: Bundesministerium fĂĽr Finanzen und dem Hauptverband der Sozialversicherungen; Entwicklung der elearning-Module: bitmedia GmbH 
Autor:Jörg Hopfgartner, Kurt Mayer, Thomas Menzel, Peter Parycek, Unter Mitwirkung eines siebenköpfigen Lehrerteams 
Hersteller-Land:Ă–sterreich 
Hersteller-Ort:
Hersteller-Jahr:2009/2010 
Produktumfang:Skriptum (150 Seiten) mit Lösungsvorschlägen fĂĽr Lehrkräfte, 15 Powerpoint Präsentationen fĂĽr den Unterrichtsgebrauch, eLearning-Module zu ausgewählten Themen und Kapiteln, umfangreiche Links zu einschlägigen Webinformationen der Verwaltung im Bereich E-Government 
Begleitmaterial:„edu.gov“-Materialienkoffer mit zusätzlichen Unterlagen und einem Kartenleser 
Systemvoraus-
setzungen:
Aktueller Web-Browser, Bei Kartennutzung: Java + Kartenlesegerät 
ISBN/
Mediennummer:
Inhalt
Abstract:Edu.gov - E-Government im Unterricht: Entwicklung einer multimedialen Plattform zu allen Themenbereichen des österr. E-Governments, die Lehrer/innen mit einfach anwendbaren Unterrichtsmaterialien, Präsentationsfolien, Linksammlungen, eLearning-Sequenzen und Aufgaben inkl. Lösungsskizzen im Unterricht einsetzen können. Ein umfangreiches Lehrerfortbildungs-konzept und –angebot begleitet das Projekt. 
Inhalt:E-Government im Unterricht Seit mehr als einem Jahr wird die österreichische E-Government-Strategie auch verstärkt im Schulunterricht behandelt. Ziel dieser Initiative „edu.gov – E-Government im Unterricht“ ist, den Nutzen und die Potentiale von E-Government-Anwendungen und der Bürgerkarte der Jugend ab einem Alter von 14 Jahren über die Schule im Unterricht näher zu bringen und dabei möglichst viele Schüler/innen und Lehrer/innen zu erreichen. Im Rahmen des Pilotprojekts im Schuljahr 2009/2010 haben mehr als 100 Schulen die Inhalte des Projekts ihren Schüler/innen vermittelt. E-Government-Anwendungen erleichtern den Bürger/innen den Kontakt mit den Behörden, schaffen Transparenz, verbessern die Interaktion des Bürgers mit der Verwaltung und optimieren Verwaltungsabläufe. Die österreichische Verwaltung setzt verstärkt auf E-Government und so konnten in den letzten Jahren mit innovativen Anwendungen wie z.B. FinanzOnline in europäischen Rankings und Wettbewerben bereits mehrfach Spitzenränge erreicht werden. Um auch Schülerinnen und Schülern den Umgang mit Anwendungen wie FinanzOnline oder dem Rechtsinformationssystem zu vermitteln, wurden E-Government Lehrinhalte entwickelt, die auf http://www.edugov.gv.at/ den Schulen gratis zur Verfügung stehen. Lehrer und Lehrerinnen können die dazu ausgearbeiteten Unterrichtsmaterialien für ihren Unterricht verwenden – von help.gv.at über FinanzOnline bis hin zur digitalen Unterschrift. Umfangreiche Unterrichtsmaterialen, wie etwa Skriptum, Foliensätze, E-Learning Sequenzen, Hintergrundinfos und weiterführende Literatur für „hungry minds“ stehen auf www.edugov.gv.at zur Verfügung. Das Angebot wird weiterhin kontinuierlich ausgebaut.Dafür wurden e-Learning-Module erstellt, die alle demselben didaktischen Aufbau folgen. Jedes Modul besteht aus einer Präsentation der Lernziele, einer kurzen Situationsbeschreibung bzw. der Präsentation eines konkreten Anwendungsbeispiel sowie einer interaktiven „Guided Tour“ durch die Anwendung selbst. Nach einer Einführung in die Grundfunktionalitäten der jeweiligen Applikation wird das Anwendungsbeispiel direkt in der Applikation bearbeitet. Dabei werden die Schüler/innen Schritt für Schritt durch die Anwendung geführt und mit konkreten Arbeitsanweisungen immer wieder aufgefordert, selbst bestimmte Arbeitsschritte zu tätigen. Die Wissensvermittlung erfolgt also in einem Mix aus Präsentation und Interaktion. Auf diese Art lernen die LernerInnen die Anwendungen nicht nur theoretisch kennen, sondern werden auch gleich mit dem praktischen Umgang vertraut gemacht und erfahren gleichzeitig den Nutzen der e-Government-Anwendungen. Die Lernmaterialien werden durch ein Lehrerbildungsangebot ergänzt: Für Lehrer/innen besteht die Möglichkeit eines ein- bzw. zweitägigen Seminars im Rahmen der Lehrerfortbildung. Schulen können sich im Rahmen des Projekts als E-Government Center etablieren und damit dieses Wissen an die Schüler/innen und Lehrer/innen als aktive Multiplikator/innen weitertragen. Die Schüler/innen erleben dabei nicht nur abwechslungsreichen und praxisorientierten Unterricht, sondern lernen auch zukunftweisende Kommunikationsformen (Stichwort E-Billing, EProcurement u.a.) proaktiv kennen. edu.gov folgt dem Schlagwort „Nutze Deine Services“. Services, die die öffentliche Verwaltung im Rahmen von E-Government anbietet, sollen auch von Schüler/innen als junge Staatsbürger/innen bequem und einfach im Internet genutzt werden können. Daher werden ausführliche Unterrichtsmaterialen zu folgenden relevanten Themenbereichen auf der Homepage angeboten: Dokumente wie etwa der Meldezettel werden überflüssig, weil Meldedaten zwischen Behörden direkt elektronisch ausgetauscht werden können. Es bringt für die, die es verwenden wollen, viele Services und Erleichterungen beim Behördenkontakt. Dabei spielen nicht nur Angebote mit Identifikations-Voraussetzung (Stichwort Bürgerkarte) eine wichtige Rolle, sondern sämtliche von der öffentlichen Verwaltung auf allen Ebenen angebotenen Informationen und interaktiven Services. Im Rahmen des Zieles einer mündigen Staatsbürgerin bzw. eines mündigen Staatsbürgers steht hierbei kontextbezogen Information Retrieval im Mittelpunkt; Angebote wie der österreichische Amtshelfer help.gv.at, das Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) und Datenbanken wie die Ediktsdatei, das Vereinsregister und andere stehen dabei im Mittelpunkt. Die Bürgerkarte dient als Unterschrift und Ausweis für E-Government im Web. Bürgerinnen und Bürger können vielfach schon jetzt und in Zukunft noch vermehrt mit Hilfe von elektronischen Formularen alle Arten von Anträgen stellen. Die Bürgerkarte ist somit ein Herzstück des EGovernment, sie dient zum elektronischen Unterschreiben und zum elektronischen Ausweisen mittels elektronischer Signatur, deren Funktion im Rahmen von edu.gov genau erklärt wird. edu.cards,eCards und Mobiltelefone der Schüler/innen können im Unterricht schnell und kostenlos als Bürgerkarte aktiviert werden. Um auch die zukunftsweisende elektronische Zustellung schüler/innenzentriert abzubilden, wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesrechenzentrum (BRZ) ein für den Schulbetrieb kostenfreies Test-Zustellungssystem realisiert, mittels dem die Lehrer/innen den Echtbetrieb einer Zustellung im Unterricht aktiv einsetzen können. Was ist europa.eu ? Europa.eu ist das Webportal der Europäischen Union. Über die Adresse http://europa.eu/ sind alle europarelevanten Informationen abrufbar. Im Rahmen dieses Moduls wird den Schüler/innen der Aufbau des umfangreichen EU-Portal systematisch erklärt und im Zuge des Information retrievals geübt, wo relevante Information zu unterschiedlichen Fragestellungen gefunden werden kann. E-Business hat insbesondere für kaufmännische Schulen (Handelsschulen und Handelsakademien) eine besondere Bedeutung, da hier Schüler/innen im Rahmen der Übungsfirmen als „richtige“ Unternehmer/innen agieren. Auch dies wird in den Unterrichtsmaterialien von edu.gov unterstützt. Ob „A“ wie „Anmeldung von Mitarbeitern” oder „U“ wie "Unternehmensgründung”. E-Demokratie ist keine neue Demokratieform sondern steht für den Einsatz interaktiver Medien zur Stärkung und zum Ausbau der bestehenden Demokratien. Weitere ähnliche Begriffe sind u.a. „MDemocracy/ Participation“ (Mobiltelefonie) und „TDemocracy/ Participation“ (Bürgerfernsehen etc.) – doch durch die zunehmende Medienkonvergenz werden diese Unterscheidungen allmählich irrelevant. Ausschlaggebend bei der Abgrenzung zur herkömmlichen Partizipation sind weniger die technologischen Trägermedien als vielmehr die neuen interaktiven Nutzungspotenziale, weshalb auch gelegentlich der Ausdruck „interaktive Demokratie“ bevorzugt wird . Technische Erläuterungen: Das grundlegende edu.gov-Web-Angebot wird basierend auf einem XoWiki-System (http://media.wu-wien.ac.at/download/xowiki-doc/) betrieben und für die beiden Zielgruppen Schüler/innen (ohne Login) und Lehrer/innen (mit einheitlichem Login) betrieben. Lehrer-Login: (auch Zugriff auf das Unterrichtsmaterial!) Im Erweiterungsbereich der Amtssignatur-Schnittstelle (www.edusig.gv.at) kommen weitere Module zum Einsatz: Basierend auf einem virtuellen Server (Windows 2008 Server) werden betrieben: Module für Online Applikationen: MOA ID, MOA SS, MO ZS in Verbindung mit Tomcat Servlet-Containern hinter IS-Architektur, PDFAmtssignatur und E-Mail-Zustellung, MOCCA-Online BKU, aktuell: Einsatz der Handy-BKU Zusätzlich entwickelt: Standardisierte Anbindung an Schulverwaltungsprogramme BHAK Wien 10 – Der Pilotstandort Auf Initiative der bekannten Wiener Handelsakademie mit u.a. auch den Ausbildungszweigen Digital Business und Informationsmanagement/Informationstechnologie wurden zahlreiche Tools & Services ins Leben gerufen, die Vorbild für zahlreiche weitere Schulstandorte in ganz Österreich waren bzw. sind und nun bereits durch aktives Wissensmanagement aller Beteiligten breite Anwendung finden: Neben der aktiven Einbindung des edu.gov Know-Hows im Unterricht, der Lehrerfortbildung und Multiplikator-Funktion innerhalb des österreichischen kaufmännischen Schulwesens stehen folgende Initiativen im Mittelpunkt: Bürgerkarte für jede/n Schüler/in: Alle Schüler/innen verfügen über eine auf Karten- und/oder Mobiltelefontechnologie basierende Bürgerkartenfunktionalität. Amtssignierte Dokumente für Schüler/innen und Eltern: Bescheide, Schulnachrichten und zahlreiche weitere Dokumente werden – amtssigniert und dadurch garantiert fälschungssicher – direkt den Erziehungsberechtigten oder volljährigen Schüler/innen und Studierenden zugestellt. Professionelle Bewerbungen werden somit durch digital signierte und dadurch einwandfrei nachvollziehbare Leistungsnachweise aufgewertet! ALLE Wiener Handelsakademien (HAK) statten Ihre Schüler/innen bereits mit der „digitalen Zeugniskopie“ in Form eines amtssignierten PDF-Dokuments aus! Zusatzqualifikation „Registration Officer“ Im Rahmen des Freigegenstandes „E-Government“ können volljährige Schüler/innen die Qualifikation „Registration Officer“ erwerben. Dieses umfangreiche Fachwissen berechtigt die jungen Damen und Herren und künftigen Absolvent/innen, anderen Personen die Signaturfunktion freizuschalten und somit eine aktive edu.gov-Rolle im eigenen Haus, aber auch bei Veranstaltungen und anderen Anlässen einzunehmen. Motiviert durch den großen Bogen der edu.gov Aktivitäten betreibt die Schule zusätzlich bereits in Eigeninitiative bzw. Kooperation entstandene weiterführende Projekte, die aktiv die Bürgerkartenfunktion bzw. Handysignatur nutzen und somit die Nachhaltigkeit der Initiative edu.gov stark unterstreichen: Projekt „STORK Moodle Plattform“ Auf www.stork-kids.at wurde für internationale Kooperationen auf Schüler/innen-Ebene eine Moodle-Plattform mit länderübergreifender e-ID-Login-Technologie entwickelt und von der BHAK Wien 10 gehostet; Projekt „WT Buch“ ERSTMALIG wird am 4.April 2011 an der BHAK Wien 10 ein SCHÜLERPROJEKT mit Bürgerkarten-Login präsentiert: Aus der Projektbeschreibung: Das Projekt ist für Handelsschulen für Leistungssport in Österreich ausgelegt. Das WT-Buch ist eine modulare Kommunikationssoftware und dient der Verwaltung von Terminen, Freistellungen und anderen administrativen Tätigkeiten. Das Ziel unseres Projekts ist somit die Kommunikation zwischen schulinternen und schulexternen Personen zu verbessern. Da persönliche Daten verarbeitet werden, ist die Sicherheit der Daten von größter Bedeutung, weshalb wir uns für eine Benutzerauthentifizierung mittels Bürgerkarte entschieden haben. Auf Initiative der BHAK Wien 10 wird auch im Bereich der Lehrer/innenfortbildung der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems ab Mai 2011 auf die Bürgerkarte/Handysignatur als Login-Medium gesetzt – ein weiterer Meilenstein ist erreicht!
Retrieval
Bildungsbereich:Weiterbildung/Fortbildung 
Bildungskategorie:eurokulturelle Bildung, informationstechnische Bildung, naturwissenschaftliche Bildung 
Ethik-
Themenfeld:
Systematik:Informationstechnische Bildung, Medienpädagogik, Sachgebietsübergreifende Themen
Auszeichnung
Auszeichnungs-Art:Comenius-EduMedia-Siegel und Comenius-EduMedia-Medaille 
Auszeichnungs-Jahr:2011 
Auszeichnungs-Ort:Berlin 
Bewertung
durchschnittliche
Bewertung:
19.6 Punkte - beispielhaftes didaktisches Multimediaprodukt – sehr gut (1)
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